Über 2000 Teilnehmende an der Competec-Hausmesse 2019

Willisau, 17. Mai 2019 – Am 15. und 16. Mai 2019 lud die Competec-Gruppe, zu der u. a. die Grosshändler Alltron und Jamei sowie der B2B-Händler BRACK.CH Business gehören, zum Partneranlass «Connect 2019». Mehr als 2000 Fachleute haben am Anlass im Competec-Logistikzentrum teilgenommen. Im Rahmen des Anlasses feierte Roland Bracks Unternehmensgruppe zudem den erfolgten Baustart des Erweiterungsgebäudes.

Mit über 2000 Teilnehmenden liegt die Zahl eingetretener Besucher ziemlich exakt auf demselben Niveau der Ausgaben in den beiden Vorjahren. «In Zeiten, in denen Aussteller und Besucher ähnlichen Grossveranstaltungen davonlaufen, ist es bemerkenswert, dass wir erneut diese hohe Zahl an Teilnehmenden begrüssen durften», sagt Markus Messerer, Bereichsleiter B2B der Competec-Gruppe und CEO von Alltron. Das zeige nicht nur, fährt Messerer fort, dass Geschäfte auch im Onlinezeitalter immer noch zwischen Menschen abgeschlossen würden, sondern auch, dass die «Connect» mit dem Konzept aus Messe, Vorträgen, Logistikrundgängen, VIP- und Medienanlass, Keynote sowie Networking-Party mit Livemusik und nicht zuletzt gutem Essen einen einzigartigen Branchentreff darstelle, der sich etabliert habe.

Markus Messerer reicht Roland Brack, Erna Bieri, Robert Küng und Urs Grütter die Zeitkapsel

Festakt anlässlich des Neubaus

In den ersten Messetag startete Competec mit einem VIP-Brunch inklusive Festakt zum vom Bundesgericht legitimierten und kürzlich erfolgten Baustart des Erweiterungsgebäudes. Unter der Moderation von Markus Messerer wurde vor Grosskunden, Lieferanten und Partnern, regionalen Behörden und Medien feierlich eine Zeitkapsel befüllt, die zu einem späteren Zeitpunkt in den Neubau eingelassen wird. Competec-Verwaltungspräsident und Gründer Roland Brack legte ein aktuelles Smartphone, einen Energy Drink als Symbol für die benötigte Ausdauer und eine Kopie des Bundesgerichtsentscheids in den metallenen Zylinder. Urs Grütter, CEO der Stöcklin Logistik AG, die die Logistikanlagen im Neubau umsetzt und bereits für LEGO das Hochregallager baute, versinnbildlichte den Zeitraum seit der Projektvergabe vor drei Jahren in einem USB-Stick, gefüllt mit Entwürfen zur Intralogistik. Die Willisauer Stadtpräsidentin Erna Bieri schenkte als Zeichen von Beständigkeit, Wertschöpfung und Wertschätzung der Region echtes Napfgold. Der Regierungspräsident des Kantons Luzern, Robert Küng, legte als langjähriger Wegbegleiter ein ungeschriebenes Buch zur Geschichte des Logistikzentrums in die Kapsel. Eine aktuelle Tageszeitung und ein Sofortbild aller Akteure machten den Abschluss.

70 Aussteller in zwei Messeräumen

Dieser jahrelang durch ein Einspracheverfahren blockierte Erweiterungsbau machte sich auch bei der Hausmesse selbst bemerkbar: Infolge Platzmangels musste die Messefläche dieses Jahr auf zwei räumlich getrennte Ausstellungen verteilt werden. Trotzdem konnte Competec wieder über 70 Aussteller in Willisau versammeln. Als Hauptsponsoren fungierten HP, Microsoft, Philips und Samsung, Co-Sponsoren waren Dell EMC sowie Huawei. Das Kaffee-Catering übernahm wie in vergangenen Jahren wiederum De’Longhi. 24 Ausstellervorträge wurden in Deutsch, Französisch oder Englisch abgehalten und von über 870 Besuchern frequentiert. Auch die alle 20 Minuten durchgeführten Logistikrundgänge erfreuten sich wieder grosser Beliebtheit.

Evelyne Binsack

Gut besuchter Abendanlass nach dem ersten Messetag

Den Auftakt zur Networking-Party am Abend des ersten Messetags stellte die Keynote der prominenten Extremsportlerin Evelyne Binsack dar. Sie erzählte von ihren Erlebnissen am Nordpol und am Mount Everest und versinnbildlichte damit dem Fachpublikum, was für Fähigkeiten und Strategien es braucht, um auch im Business die Extrameile zu gehen und trotz Fokussierung den Blick fürs Ganze nicht zu verlieren. Anschliessend bot der Apéro Riche Gelegenheit, die Gespräche in lockerem Rahmen zu vertiefen oder den erlebnisreichen Messetag gemütlich ausklingen zu lassen. Dazu gab die ehemalige Eurovision-Song-Contest-Finalistin Anna Rossinelli mitsamt Band mitreissende Stücke ihres aktuellen Albums «White Garden» zum Besten.

Anna Rossinelli und Band

Viele positive Rückmeldungen

Bei Competec ist man mit der zwischenfallfrei abgelaufenen zehnten Ausgabe des Partneranlasses äusserst zufrieden. «Wir freuen uns erneut sehr über die vielen positiven Rückmeldungen aus allen Richtungen und die professionelle Zusammenarbeit mit unseren Partnern. So können wir guten Mutes in die Planung 2020 gehen», resümierte Messeleiter Patrick Hoerdt, Leiter Atelier bei der Competec-Gruppe.

Media Kit mit sämtlichen Bildern und Texten zum Anlass: https://is.gd/connect19

So erweitert Competec ihre Logistik bis Ende 2020

Willisau, 15. Mai 2019 – Das Bundesgericht hat im April grünes Licht für den Erweiterungsbau der Competec Logistik AG in Willisau gegeben. Anlässlich eines Festakts zum Beginn der Bauarbeiten hat Competec, zu dem auch der grösste unabhängige Schweizer Online-Fachhändler BRACK.CH gehört, weitere Details zum Gebäude bekanntgegeben.

Längsschnitt durch den Neubau

Das neu geplante Erweiterungsgebäude mit einer Grundfläche von knapp 10 000 Quadratmetern und einer Höhe von 31,2 Metern besteht im Wesentlichen aus zwei automatischen Hochregallagern. Das eine ist ein Paletten-Hochregallager für Grossteile. Es wird rund 35 000 Paletten Platz bieten. Beim anderen handelt es sich um ein Lager für mittelgrosse Teile mit rund 100 000 Tablarlagerplätzen in der Grösse einer halben Palette. Dazu entstehen neun zusätzliche Lastwagen-Androckrampen für die Anlieferung. Der Neubau wird die Arbeitsplätze für die Wareneingangsverarbeitung beherbergen. Trotz hohem Automatisierungsgrad werden rund 50 Personen im Neubau arbeiten.

Ökologie

Die beiden Hochregallager bieten eine hohe Energieeffizienz, sind automatisiert und unbemannt. Dadurch zeitigen auch grössere Aussentemperaturschwankungen keine negativen Auswirkungen auf die gelagerten Artikel. Durch eine gute Wärmedämmung und das riesige Volumen kann Competec auf eine Beheizung verzichten. Im Vergleich zum stationären Einkaufszentrum, das ständig beleuchtet, beheizt und belüftet werden muss, lassen sich bei der Lagerung im Zusammenspiel mit der klimaneutralen Lieferung durch die Post erheblich CO2-Emissionen einsparen. Auch punkto Brandschutz setzt Competec auf die neuste technologische Entwicklung: Die Lager werden inertisiert. Das bedeutet, dass die Sauerstoffsättigung so reduziert wird, dass kein Feuer entstehen kann. Es handelt sich also um eine aktive Brandvermeidung. Competec setzt heute zu 100 Prozent auf Naturstrom aus Wasserkraft. Die Planung sieht vor, auf dem Dach des Neubaus eine Photovoltaikanlage zu installieren. Die Fläche ermöglicht eine Anlageleistung von ca. 1,2 Megawatt. Dies entspräche einem Grossteil des Gebäudebedarfs im Betrieb bzw. dem Strombedarf von rund 300 Haushalten. Nicht benötigte, etwa an Wochenenden erzeugte Energie würde ins Stromnetz eingespeist. Eine Photovoltaikanlage war im ursprünglichen Baugesuch nicht enthalten. Deshalb wird demnächst ein Baugesuch als Nachtrag eingereicht.

Zeithorizont

Die Tiefbauarbeiten sind bereits in vollem Gange. «Wir freuen uns über den Baufortschritt. Wir hoffen auch weiterhin auf einen speditiven und unfallfreien Verlauf», sagt Roland Brack, Verwaltungsratspräsident und Gründer der Competec-Gruppe. Aufgrund der Tatsache, dass die verschiedenen Gewerke innerhalb des Gebäudes über einander stehen, gestaltet sich der Ablauf beim Hochbau relativ kompliziert. Das Gebäude wird in sogenannter Silo-Bauweise errichtet. Das bedeutet, dass zuerst die Stahlgestelle für die Hochregallager aufgebaut und später Fassade und Dach an die Lagergestelle geschraubt werden. Aus ökonomischer Sicht ist diese Bauweise bei einem Logistikgebäude dieser Dimension am sinnvollsten. Der Montagebeginn für den Stahlbau der Hochregallager wird im November erwartet. Danach erst lassen sich die ganzen technischen Einrichtungen einbauen. Competec sieht die Inbetriebnahme auf Ende 2020 vor.

Ständig wird, wie seit Einzug 2011/12 kontinuierlich, auch im bestehenden Gebäude optimiert und erweitert. Derzeit entsteht dort die dritte, durch Roboter bediente Kleinteilelager-Anlage «AutoStore III». Die Inbetriebnahme der ersten Ausbaustufe verdoppelt Competecs Kapazität zur Lagerung und zum Versand von Kleinartikeln und ist fürs Vorweihnachtsgeschäft dieses Jahres vorgesehen. Nach Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus, der wie erwähnt Gross- und Mittelteile aufnimmt und künftig die Wareneingangsabteilung beherbergt, lässt sich der frei werdende Platz im Hauptgebäude wiederum für die Lagerung weiterer Kleinartikel und den Ausbau des Warenausgangs nutzen. Spätestens dann kann Competec auch das Aussenlager in Rothrist wieder aufgeben, das als negative Auswirkung für den jahrelang verzögerten Baustart angemietet werden musste und dadurch mehr Aufwand bei Transport sowie Zusammenführung und damit auch mehr Lastwagenfahrten verursacht.

Zuschlag für regionale Bauunternehmen und einen nationalen Logistikspezialisten

Bei den Bau- und Handwerksarbeiten setzt Competec weiterhin auf Betriebe aus der Umgebung. Die ARGE Brack, die momentan mit den Tiefbauarbeiten beschäftigt ist, besteht aus den Willisauer Unternehmen Emil Peyer AG und Stutz AG. Scheiber Metallbau aus dem nahen Ettiswil zeichnet im bestehenden Gebäude für eine neue Bühne verantwortlich, während die Nidwaldner Kayser Holzbau AG aus Schweizer Holz die Aussenhülle für AutoStore III fertigt. Für die Lagertechnik liegt der Fall anders: Hier gibt es schweizweit nur eine Handvoll Spezialisten, die die erforderlichen Logistikanlagen realisieren. Bei der Auftragsvergabe hat sich die Stöcklin Logistik AG mit der besten Lösung gegen internationale und nationale Konkurrenz durchgesetzt. Stöcklin baut für Competec ein neues Paletten-Hochregallager, ein Tablarlager sowie kilometerweise Fördertechnik zum Anschluss an den bestehenden Transportfluss und die gesamte Steuerung. Das hochspezialisierte Unternehmen aus dem Baselbiet hat bereits das bestehende automatische Hochregallager Mitte der Neunzigerjahre für LEGO, den Vorbesitzer des Logistikzentrums, gebaut und stand Competec beim «Retrofitting» dieser Anlage zur Seite. Zusätzlich zum Bau der drei Kleinteilelager «AutoStore» durch Swisslog kommt erneut ein Schweizer Unternehmen mit hohem Wertschöpfungsanteil in der Schweiz zum Zug, mit dem Competec eine langjährige Partnerschaft verbindet.

Competec spendet Entschädigung an Willisauer Winterhilfe

Willisau, 10. Mai 2019 – Wie angekündigt spendet die Competec-Gruppe, zu der unter anderem der grösste unabhängige Schweizer Online-Fachhändler BRACK.CH gehört, die aus den Gerichtsverfahren bezüglich des Erweiterungsbaus zugesprochene Parteientschädigung an ein Hilfswerk. Competec-Gründer Roland Brack hat sich dafür entschieden, die Winterhilfe Willisau zu unterstützen.

Zur Unterstützung Willisauer Familien, die am Existenzminimum leben: Erna Bieri, Vorstandsmitglied der Winterhilfe Willisau, und Bruno Kneubühler (r.), Leiter Winterhilfe Willisau, nehmen die Spende von Edgar Stöckli (l.), Leiter der Competec Logistik AG in Willisau, entgegen

Anfang April hat das Bundesgericht grünes Licht für den dringend benötigten Erweiterungsbau beim Competec-Logistikzentrum in Willisau gegeben. Damit hat es bestätigt, dass Competec sämtliche Vorschriften eingehalten hat und der Bau in der ursprünglich geplanten und bewilligten Form ausgeführt werden kann. Das Bauvorhaben war zuvor infolge einer Einsprache mehrere Jahre blockiert und durchlief die Instanzen bis zur höchsten Gerichtsbarkeit im Land.

Gerichtliche Parteientschädigung wird zu einer Spende

Der Firmengruppe wurden durch die Urteile von Kantons- und Bundesgericht Entschädigungen zugesprochen, die von der vor beiden Instanzen unterlegenen Partei zu leisten sind. In der Summe beträgt die Entschädigung 6000.– Franken. Wie im April angekündigt möchte Roland Brack, Gründer und Inhaber von Competec, dieses Geld einem guten Zweck zuführen. «Die Winterhilfe leistet in Ergänzung zu den gesetzlichen Leistungen einen wichtigen Beitrag gegen Armut und Not in Willisau. Ich freue mich, dass auf diesem Weg vielen betroffenen Personen und Familien geholfen werden kann», sagt Roland Brack. Bruno Kneubühler, der Leiter der Winterhilfe Willisau, kommentiert: «Manchmal reicht es schon, dass ein Kind eine Zahnspange braucht, um Familien oder Alleinerziehende mit knappem Auskommen in finanzielle Bedrängnis zu bringen. Mit dem von Competec gespendeten Betrag können wir Willisauerinnen und Willisauern in Notlagen unter die Arme greifen.»

Winterhilfe Willisau

Die ZEWO-anerkannte Winterhilfeorganisation Willisau orientiert sich inhaltlich an den Vorgaben der Schweizerischen bzw. kantonalen Winterhilfe und deren Statuten. Für die Durchführung der Aufgaben der Winterhilfe in Willisau führt sie eine eigene Geschäftsstelle. Die Geschäftsstelle besteht aus: einem Leiter, einer Finanzchefin und sechs Mitgliedern. Die Geschäftsleitung der Winterhilfe Willisau arbeitet ehrenamtlich und ohne jegliche Entschädigung.

Bankverbindung: Valiant Bank AG, 3001 Bern, IBAN CH14 0630 0016 7104 1840 2 / Winterhilfe Willisau

Bundesgericht gibt grünes Licht für den Neubau

Bundesgericht weist Beschwerde gegen Erweiterungsbau ab

Willisau, 4. April 2019 – Erleichterung bei Competec: Das Bundesgericht hat zugunsten der aargauisch-luzernischen Handelsgruppe entschieden und die Baubeschwerde endgültig abgewiesen. Nach mehreren Jahren Verzögerung kann Roland Bracks Unternehmen den dringend benötigten Erweiterungsbau nun doch so realisieren, wie er projektiert und bewilligt wurde.

«Für uns kommt der Bundesgerichtsentscheid einem Befreiungsschlag gleich», sagt Roland Brack, Gründer und Inhaber der Competec-Gruppe. Er sei sehr froh, dass das Bundesgericht klar bestätigt, dass Competec alle Vorschriften eingehalten habe. Nun müsse man sich, so Brack, in der Planung nicht mehr mit unkalkulierbaren externen Faktoren und Zeiträumen auseinandersetzen, sondern könne sich auf den Neubau konzentrieren.

Roland Brack spendet Entschädigung

Competec kann folglich das Bauprojekt in den ursprünglich geplanten Dimensionen und damit in der Form, in der es bewilligt worden ist, ausführen. Die Einsprachen der Anwohner hatten somit ausser der Verzögerung keine Wirkung. Für Roland Brack war es der erste Gerichtsfall in seiner unternehmerischen Karriere. Für ihn ist es bedauerlich, dass ein Grossteil der Verfahrenskosten nicht durch die Parteien getragen, sondern eigentlich durch die öffentliche Hand subventioniert wird. Deshalb wird er die ihm zustehende Entschädigung von der unterliegenden Partei nicht annehmen, sondern in Form einer Spende an ein regionales Hilfswerk wieder der Allgemeinheit zukommen lassen. Die Details zur Spende werden zu einem späteren Zeitpunkt separat veröffentlicht.

Dank an Behörden, Ämter und Planer

Ins Verfahren, das in mehreren Jahren sämtliche Instanzen durchlaufen hat, waren viele Behörden, Ämter und Planer involviert. Roland Brack: «Ich möchte allen Behörden, Amtsstellen und Planern für die hervorragende Arbeit danken. Es wurde viel Vorarbeit geleistet, und ich bin sehr froh darüber, dass das Bundesgericht nun final bestätigt, dass alles gesetzeskonform war.
Insbesondere die Entscheidungen des Stadtrats Willisau wurden im Einspracheverfahren durch die Beschwerdeführer in Frage gestellt. «Der klare Entscheid bestätigt die korrekte Beurteilung durch den Stadtrat», so Brack.

Dank an die involvierten Handwerker

«Den um Offerten angefragten Handwerksbetrieben danken wir für die aufgebrachte Geduld. Die Phase der Unsicherheit, ob ein Auftrag nun kommt oder nicht – und, falls ja wann – geht endlich zu Ende. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit für die Realisierung. Ich hoffe auf eine möglichst problemlose und unfallfreie Bauzeit», erwähnt Roland Brack.

Investition stärkt Standort und schafft weitere Arbeitsplätze

Es sei wichtig, ist Roland Brack überzeugt, dass das Unternehmen dieses Kapitel hinter sich lassen könne, um sich den Herausforderungen des Schweizer Handels zu stellen – wie etwa der hierzulande wachsenden Popularität des Versandhandels aus China. Die Investition in den Ausbau der eigenen Logistik sei von grosser Bedeutung. Die dadurch ermöglichten Leistungen und Angebote seien essenziell, um sich im zunehmend internationalen Wettbewerb behaupten zu können. Die weitere Entwicklung der einheimischen, inhabergeführten und unabhängigen Handelsgruppe hänge deshalb stark von den Ausbaumöglichkeiten ab. Das Bundesgericht verfügte im Oktober, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme. Dies ermöglichte einen vorzeitigen Start der Bauarbeiten – unter dem Risiko eines Rückbaus bei einem negativen Entscheid. Wegen der hohen Dringlichkeit löste Competec bereits erste Tiefbauarbeiten aus, die seit einigen Wochen im Gange sind. Der definitive Entscheid kommt genau rechtzeitig, so dass der Bau ohne Unterbruch weitergeführt werden kann. Die derzeitige Planung sieht eine Bauzeit von rund zwei Jahren vor.

Der Competec-Erweiterungsbau: eine (fast) unendliche Geschichte

Die Competec Logistik AG plant in Willisau seit Ende 2015 einen Erweiterungsbau mit den Abmessungen 140 (L) × 31 (H) × 60 (B) Meter. Er bietet über 20’000 Quadratmeter Nutzfläche zur Lagerung von Mittel- und Grossteilen und wird auch zahlreiche weitere Arbeitsplätze enthalten, welche sukzessive mit den Ausbauschrittten gesteigert werden. Die erste Baubewilligung des Stadtrats Willisau im Herbst 2016 fochten Nachbarn an. Das Kantonsgericht hiess ihre Beschwerde im Juni 2017 gut und verpflichtete den Stadtrat zu weiteren Abklärungen. Der Stadtrat von Willisau holte ein Gutachten zur Landschaftsverträglichkeit ein. Ferner verlangte er von der Bauherrin ein Begrünungs-, ein Farb- und Materialkonzept. Im Februar 2018 erteilte der Stadtrat erneut die Baubewilligung. Dagegen erhoben dieselben Nachbarn erneut Beschwerde. Das Kantonsgericht hat mit Urteil vom Juli 2018 die Beschwerde abgewiesen, worauf die Beschwerdeführer den Fall ans Bundesgericht weitergezogen haben. Dieses hat die Sache noch nicht abschliessend beurteilt, jedoch im Oktober 2018 verfügt, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zuzuerkennen sei. Competec hatte infolge dieser Verzögerungen die Planung zum dritten automatischen Kleinteilelager «AutoStore III» vorgezogen. Die Stadt Willisau hatte die Bewilligung für die baulichen Massnahmen am bestehenden Gebäude bereits im Juli erteilt. Im November konnte mit AutoStore III im bestehenden Gebäude begonnen werden. Im Februar 2019 hat Competec bereits erste Tiefbauarbeiten für den Neubau aufgenommen.

Baustart für den Erweiterungsbau des Competec-Logistikzentrums

Willisau, 19. Februar 2019 – Competec hat sich dazu entschieden, mit den Bauarbeiten zum Erweiterungsbau zu beginnen. Die Firmengruppe, zu der auch der grösste unabhängige Schweizer Online-Fachhändler BRACK.CH gehört, wirkt durch diesen Schritt der akuten Platznot im bestehenden Gebäude entgegen.

Im Rossgassmoos fährt schweres Gerät auf: In den nächsten Tagen beginnen die Tiefbauarbeiten zum Erweiterungsgebäude, das neben dem Competec-Logistikzentrum, dem ehemaligen LEGO-Werk, errichtet werden soll. Bei den Arbeiten handelt es sich um Probebohrungen zur Pfählung, die von schweren Bohrmaschinen ausgeführt werden. Aufgrund der örtlichen Beschaffenheit der oberflächennahen Bodenschichten muss das Fundament des geplanten Gebäudes mithilfe von Pfählen abgestützt werden, die die Last in tragfähigere Schichten leiten. Anschliessend starten so bald als möglich die Aushubarbeiten.

Platznot spitzt sich zu

Trotz Optimierungen im laufenden Betrieb und dem Baubeginn des dritten AutoStore-Kleinteilelagers im bestehenden Gebäude geht dem erfolgreichen Unternehmen, das letztes Jahr ein Umsatzwachstum von neun Prozent verzeichnen konnte, früher oder später die Lagerfläche aus. Obwohl das Bundesgericht noch nicht endgültig über die Baubeschwerde benachbarter Anwohner geurteilt hat, hat es letzten Oktober verfügt, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zuzuerkennen sei. Deshalb hat Competec die Ausführungsplanung weitergeführt und darf nun mit den Bauarbeiten anfangen. «Aufgrund der Dringlichkeit haben wir uns dafür entschieden, mit den Tiefbauarbeiten jetzt schon loszulegen. Wir hoffen auf einen definitiven Entscheid des Bundesgerichts, bevor der Hochbau an der Reihe ist», sagt Roland Brack, Gründer und Inhaber der Competec-Gruppe.

Der lange Weg zum Erweiterungsbau
Die Competec Logistik AG plant in Willisau seit 2015 einen Erweiterungsbau mit den Abmessungen 140 (L) × 31 (H) × 60 (B) Meter. Er bietet über 20’000 Quadratmeter Nutzfläche zur Lagerung von Mittel- und Grossteilen. Die erste Baubewilligung des Stadtrats Willisau im Herbst 2016 fochten Nachbarn an. Das Kantonsgericht hiess ihre Beschwerde im Juni 2017 gut und verpflichtete den Stadtrat zu weiteren Abklärungen. Der Stadtrat von Willisau holte ein Gutachten zur Landschaftsverträglichkeit ein. Ferner verlangte er von der Bauherrin ein Begrünungs-, ein Farb- und Materialkonzept. Im Februar 2018 erteilte der Stadtrat erneut die Baubewilligung. Dagegen erhoben dieselben Nachbarn erneut Beschwerde. Das Kantonsgericht hat mit Urteil vom Juli 2018 die Beschwerde abgewiesen, worauf die Beschwerdeführer den Fall ans Bundesgericht weitergezogen haben. Dieses hat die Sache noch nicht abschliessend beurteilt, jedoch im Oktober 2018 verfügt, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zuzuerkennen sei. Competec hatte infolge dieser Verzögerungen die Planung zum dritten automatischen Kleinteilelager «AutoStore III» vorgezogen. Die Stadt Willisau hatte die Bewilligung für die baulichen Massnahmen am bestehenden Gebäude bereits im Juli erteilt. Im November konnte damit begonnen werden.

Competec spendet an Stiftung Brändi

Spendenübergabe beim Weihnachtsessen: Markus Vogel, Leiter AWB Willisau (l.), Edgar Stöckli, Leiter Competec Logistik (2. v.r.) und Mitarbeitende der Stiftung Brändi

Willisau, 29.11.2018 – Seit 2012 nutzt die Logistik der Competec-Gruppe, zu der auch der Onlinehändler BRACK.CH gehört, die Dienstleistungen der Stiftung Brändi. Sei es in der Logistik, in der Reinigung oder in der Gartenarbeit: Stets kann sich Competec auf die Flexibilität und Einsatzfreude bei den Brändi-Leuten verlassen. «Wir können heute anrufen und das Brändi-Team sorgt dafür, dass tags darauf motivierte Leute bereitstehen. Das ist nicht selbstverständlich und wir schätzen das sehr», sagt Edgar Stöckli, Logistikchef von BRACK.CH und der Competec-Gruppe. Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit hat Edgar Stöckli Markus Vogel, dem Leiter des AWB Willisau, einen Scheck über 20’000 Franken überreicht – zur Unterstützung für den kürzlich errichteten Anbau der Brändi-Werkstatt. Die Übergabe fand anlässlich der Weihnachtsfeier der Stiftung statt. Rund 130 Bewohner und Mitarbeitende hielten ihre Weihnachtsfeier im Betriebsrestaurant «Il Primo» im Competec-Logistikzentrum ab.

Erweiterungsbau muss weitere Hürde überwinden

RB

Roland Brack

«Wir haben heute Morgen aus den Medien erfahren, dass die Beschwerdeführer den Fall ans Bundesgericht weiterziehen. Wir nehmen diese Entscheidung mit grosser Sorge zur Kenntnis. Von offizieller Seite sind wir naturgemäss noch nicht benachrichtigt worden. Zum Inhalt der erneuten Beschwerde können wir deshalb keine Stellung nehmen. Das Bundesgericht wird nun zuständig sein, den Inhalt zu beurteilen.

Ganz unerwartet trifft uns die Beschwerde indes nicht: Wir haben Vorkehrungen getroffen, uns mit der Situation zu arrangieren und andere Projekte vorzuziehen. Wir müssen uns darauf einstellen, rund ein weiteres halbes Jahr zu verlieren. In der Zwischenzeit stecken wir unsere Energie und unsere Ressourcen in einen massiven Ausbau im bestehenden Gebäude: Wir sind glücklich darüber, dass wir im Juli die Baubewilligung für eine dritte AutoStore-Anlage erhalten haben und den internen Ausbau unserer Kapazität voll vorantreiben können. Die Planung läuft bereits auf Hochtouren. Über das Projekt AutoStore III werden wir zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich informieren, sobald die Ausführungs-Planung abgeschlossen ist.»

Roland Brack, Gründer und Inhaber der Competec-Gruppe

 


Hintergrund

Die Competec Logistik AG plant in Willisau seit 2015 einen Erweiterungsbau mit den Abmessungen 140 (L) × 31 (H) × 60 (B) Meter. Er soll über 20’000 dringend benötigte Quadratmeter Nutzfläche zur Lagerung von Mittel- und Grossteilen bieten. Die erste Baubewilligung des Stadtrats Willisau im Herbst 2016 fochten Nachbarn an. Das Kantonsgericht hiess ihre Beschwerde im Juni 2017 gut und verpflichtete den Stadtrat zu weiteren Abklärungen. Der Stadtrat von Willisau holte ein Gutachten zur Landschaftsverträglichkeit ein. Ferner verlangte er von der Bauherrin Konzepte zu Begrünung, Farbgebung und Materialien. Im Februar 2018 erteilte der Stadtrat erneut die Baubewilligung. Dagegen erhoben dieselben Nachbarn erneut Beschwerde. Das Kantonsgericht hat mit Urteil vom 2. Juli 2018 die Beschwerde abgewiesen. Die Beschwerdeführer haben nun von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Fall ans Bundesgericht weiterzuziehen.

 

Baubeschwerde abgewiesen

Erleichtert: Competec-Gründer Roland BrackLuzern/Willisau/Mägenwil, 9. Juli 2018 – Grosse Erleichterung bei der Competec-Gruppe: Das Kantonsgericht Luzern weist die Ende März eingegangene Beschwerde gegen den in Willisau geplanten Erweiterungsbau der Handelsgruppe vollumfänglich ab. «Wir sind über den schnellen Entscheid vor den Sommerferien sehr froh», kommentiert Competec-Gründer und –Inhaber Roland Brack das Urteil. «Ich bin erleichtert darüber, dass das Kan-tonsgericht den Baubewilligungsentscheid des Willisauer Stadtrats vorbehaltlos stützt. Die Arbeit, den im Urteil vom 22. Juni 2017 kritisierten Formfehler zu heilen, hat sich gelohnt.» Jetzt hofft Roland Brack, dass das Urteil bald rechtskräftig wird und die lange Phase der Ungewissheit endlich ein Ende hat. Falls dem so wäre, würde man bei Competec gerne noch dieses Jahr mit den Bauarbeiten beginnen.

» weiterlesen

Weitere Verzögerung des Neubaus zu erwarten

Das Baugesuch für den Logistik-Erweiterungsbau von Competec in Willisau ist vom Luzerner Kantonsgericht zurückgewiesen worden. Grund ist ein Formfehler beim Bewilligungsverfahren.

Medienmitteilung lesen (PDF)

Über 2000 Teilnehmer besuchten Competec-Hausmesse und Logistik in Willisau

Schlange vor dem Check-in: viel Betrieb an beiden Messetagen

Am 10. und 11. Mai 2017 haben Alltron und BRACK.CH Business zur Competec-Hausmesse nach Willisau geladen. Insgesamt haben sich über 100 Marken an über 70 Messeständen präsentiert. Den thematischen Schwerpunkt bildete die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Märkte IT, Telekommunikation, Elektro und Consumer Electronics. Ein umfangreiches Vortragsprogramm, eine Keynote und Logistikführun-gen rundeten den gelungenen Anlass ab.

Medienmitteilung lesen (PDF)

Bilder:

 

Copyright © 2019 Willkommen bei der Competec-Gruppe!